VOIRIN  QUARTETT

Seit vielen Jahren kennen sich die vier Musiker und spielen in verschiedenen kammermusikalischen Formationen zusammen. Alle haben bereits erfolgreich auf internationalen Bühnen musiziert, bevor sie sich 2016 zum Voirin Quartett zusammenschlossen, um sich der Pflege und Verbreitung der klassischen und der romantischen bis hin zur zeitgenössischen Streichquartettliteratur zu widmen.

Die Gründung des Quartetts geht zurück auf die Initiative der Geigerin Cordula Kocian, Mitbegründerin des bekannten Faust-Quartetts, und der tschechischen Cellistin Lucie Stepanova. Gemeinsam mit der Bratschistin Mara Smith traten sie bereits als Trio auf, bevor Karl Sousa als Primarius dazustieß und das Quartett komplettierte.

Der wohl bedeutendste französische Geigenbauer des 19. Jahrhunderts und Geschäftsmann J. B. Vuillaume verstand es, die besten und talentiertesten Bogenmacher seiner Zeit in sein Atelier in Paris zu ziehen und für sich arbeiten zu lassen.

Auch François Nicolas Voirin (1833-1885) ließ sich hier in den Jahren 1855 bis 1870 von diesem kreativen Arbeitsumfeld inspirieren, entwickelte F. X. Tourtes Bogenmodell weiter und erfand seinen eigenen Stil. Dabei zeichnen sich seine Bogen vor allem durch warme Klangfarben und Eleganz aus. In dieser Zeit avancierte er zu einem der bedeutendsten Bogenmacher nach Tourte.

Große Musiker wie Eugène Ysaÿe, Carl Flesch und Emanuel Feuermann spielten seine Bogen.

Das Voirin-Quartett, dessen Primarius Karl Sousa einen Voirin- Bogen von ungefähr 1865 besitzt, fühlt sich dem edlen Geist dieses Bogenbauers verpflichtet.



VOIRIN  QUARTETT


Seit vielen Jahren kennen sich die vier Musiker und spielen in verschiedenen kammermusikalischen Formationen zusammen. Alle haben bereits erfolgreich auf internationalen Bühnen musiziert, bevor sie sich 2016 zum Voirin Quartett zusammenschlossen, um sich der Pflege und Verbreitung der klassischen und der romantischen bis hin zur zeitgenössischen Streichquartettliteratur zu widmen.